Freitag, 26. Mai 2017

Rezension: Feel Again (Again Reihe Band 3)

Feel Again von Mona Kasten, erschienen bei LYX (Imprint Bastei Lübbe), broschiert, 480 Seiten, 12,00€

Worum geht's?
"Band 3 der Again-Reihe von Spiegel-Bestseller-Autorin Mona Kasten! Unter normalen Umständen würde Sawyer einen Typ wie Isaac keines zweiten Blickes würdigen. Er ist zu nett, zu höflich, zu schüchtern - und damit das genaue Gegenteil von ihrem üblichen Beuteschema. Doch als sie mitbekommt, wie sich ein paar Mädchen über ihn lustig machen, kann sie nicht tatenlos zusehen. Kurzerhand tut sie so, als wäre sie sein Date, und küsst ihn leidenschaftlich. Isaac, der ziemlich überrumpelt ist, bittet sie daraufhin um Hilfe: Er will dringend seinen Ruf als Nerd loswerden. Die beiden schließen einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Doch aus dem Deal wird schnell mehr ... "

Warum hab ich es gelesen?
Zwei Gründe: Begin Again und Trust Again.

Wie war's?
Irgendwie stimmt einen der Abschied von den liebgewonnenen Charakteren dieser Reihe ja sehr traurig. Nun endlich Feel Again in den Händen zu halten und zu wissen, dass es der letzte Band ist, ließ mich beim Lesen also einige Male innehalten.
Protagonistin Sawyer hat in allen drei Teilen wohl die größte Verwandlung durchlaufen. War sie in Band eins noch das absolut fiese Miststück, lies sie gegenüber Dawn im zweiten Teil bereits ihre fürsorgliche und menschliche Seite erahnen. Nun, im dritten Band, erleben wir alles aus ihrer Perspektive - und erhalten endlich einmal Einblick in Sawyers Gedanken, Gefühle und Motive. Sawyers familiärer Hintergrund ist einfach nur traurig. Wobei dieses ganze Hintergrunddrama wirklich dazu beiträgt, Sawyer und ihre Person zu verstehen und nicht, wie leider so oft in diesem Genre, irgendwelche abstrusen Spannungsbögen zu konstruieren. Bei Sawyer wirkt es, wie ihre ganze Figur, einfach echt. Und ja, ich hatte so einige Momente, in denen ich sie gern geschüttelt hätte, aber ihr weglaufen, davon stoßen, Mauern errichten und abschotten war nachvollziehbar und glaubwürdig. Schnell hat man sie liebgewonnen und wünscht ihr nur das Beste. Und das kommt doch glatt in Form des absoluten Nerds Isaac daher.
Isaac war für mich immer eher ein recht blasser Charakter, wessen ich mir erst zum Ende von Trust Again bewusster wurde. Und genau so startet er auch in die Geschichte: Ruhig, lieb, nett, unscheinbar. Doch ganz schnell merkt man, dass da mehr in diesem unsicheren Kerlchen steckt, und man genießt es, Sawyer dabei zu verfolgen, wie sie es aus ihm heraus kitzelt.
Die Beziehung der beiden zueinander sowie Isaacs Verwandlung zu einem selbstsicheren Charakter verläuft dabei behutsam und glaubwürdig. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass die Figuren etwas überstürzen oder unlogisch handeln. Mona Kastens Schreibstil ist dabei wie gewohnt romantisch, prickelnd, heiß, charmant und mitreißend. Ein Genuss!

Was war besonders?
Isaac ist ein ganz besonderer männlicher Protagonist. Normalerweise habe ich ja bekanntermaßen eine ausgeprägte Vorliebe für Bad Boys, aber dieser Nerd hat mich echt gepackt. Ich hatte erst Bedenken, dass man ihn aufgrund seiner Unsicherheit ständig nur in den Arm nehmen und tätscheln möchte, aber nein, Isaac entwickelt doch recht schnell seine ganz eigene Anziehungskraft - und dass ohne seinen eigentlichen Charakter komplett umzukrempeln.

Reading Feel Again makes me feel like...
...ein würdiger Abschluss dieser grandiosen Reihe. Als New Adult Fan kommt man an Mona Kasten einfach nicht vorbei! Insgesamt kommt Feel Again für mich zwar nicht an den ersten Band Begin Again heran, aber das liegt schlicht ergreifend an meiner Vorliebe für Bad Boys - Kaden und Allies Wortgefechte waren einfach zu herrlich. Nichtsdestotrotz ist Feel Again ein absolut gelungenes Must-Read-Finale, dass in keinem Regal fehlen sollte.

Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension: Die Schatten von Edinburgh - Ein Fall für Frey und McGray (Frey und McGray 1)

Die Schatten von Edinburgh - Ein Fall für Frey und McGray von Oscar de Muriel, erschienen im Goldmann Verlag, Taschenbuch, 480 Seiten, 9,99€

Worum geht's?
"Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren ..."

Warum hab ich es gelesen?
Ich bin ein riesiger Fan der Sherlock Holmes Romane von Sir Arthur Conan Doyle - sie stehen nicht nur als Buchausgabe, sondern auch in den verschiedensten Hörbuch/-spielfassungen im Regal. Da bin ich bei diesem Cover, welches mit der Silhouette einer Lupe, eines pfeiferauchenden Herren und einer Violine sehr auf den bekannten Detektiv anspielt, natürlich sofort neugierig geworden.
Ausschlaggebend war dann der Klappentext, der nicht nur einen Krimi á la Conan Doyle im schottischen Edinburgh versprach, sondern auch ein recht ungleiches und dadurch sicher sehr amüsantes Ermittlerduo. Noch dazu handelt es sich hier um einen Reihenauftakt, was ich ja bekanntlich besonders im Krimibereich sehr schätze.

Wie war's?
In einem Wort? Großartig! Zu Beginn lernen wir Inspector Ian Frey kennen, durch und durch höflicher Engländer aus betuchtem Hause, der jedoch trotzdem seine Erfüllung bei CID sucht. Durch einige Umstände und Verwicklungen wird er mit dem zwar keinesfalls armen, aber groben, ungehobelten und recht eigensinnigen Inspector Adolphus McGray an einen äußerst seltsamen Fall gesetzt und nach ca. 80 Seiten geht die Geschichte dann so richtig los.
Ein überschaubares Feld von Verdächtigen, rätselhafte Umstände und die herrlichen Kabbeleien zwischen den beiden Ermittlern, die trotz ihrer Unterschiede (oder gerade deswegen) immer weiter die Hintergründe des abstrusen Mordfalles aufdecken, bescheren dem Leser einige Stunden bester vikorianischer Krimiunterhaltung. Alle offenen Fragen werden geklärt und die Aussicht auf einen Folgeband wird gegeben.
Bis auf den kurzen Prolog wird das Buch aus Freys Perspektive erzählt. Dabei legt de Muriel einen derart angenehmen Schreibstil an den Tag, dass es mir trotz sommerlichen Temperaturen leicht gefallen ist, in das herbstliche, viktorianische Edinburgh abzutauchen und mich mit den beiden Ermittlern auf die Jagd zu machen. Ein besonderes Händchen beweist der Autor bei seinen Cliffhangern am Ende des Kapitels, es war wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen.

Was war besonders?
Dieser Krimi lebt zweifelsohne von seinen herrlich verschrobenen, treffend ausgearbeiteten Hauptfiguren. Der nörgelige, etwas pienzige Frey, der gezwungenermaßen mit dem praktischen, abergläubischen McGray zusammenarbeiten muss - Engländer und Schotte, welch grandiose Wortgefechte! Diese dienen zweifelsohne dazu, die Charaktere und deren einzigartige Beziehung zu vertiefen und sind eine willkommene Bereicherung zum sich entwickelnden Spannungsbogen.
Zum Fall an sich ist zu sagen, dass dieser gut aufgebaut, strukturiert und keinesfalls vorhersehbar ist. Man hat natürlich wie in jedem Krimi seine Vermutungen, mit denen der Autor auch sehr gerne spielt. Das Ende ist überraschend, aber in sich logisch und zu den Geschehnissen passend (nichts ist schlimmer als Logikfehler in einem Kriminalroman).

Reading Die Schatten von Edinburgh - Ein Fall für Frey und McGray makes me feel like...
Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus - endlich wieder ein amüsantes viktorianisches Ermittlerduo! Im Englischen sind bereits vier Bände erschienen, Band 2 Der Fluch von Pendle Hill erscheint in Deutschland am 15. Januar 2017. Ich streiche mir den Tag schon jetzt dick im Kalender an!

Mit herzlichem Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar

Samstag, 20. Mai 2017

Rezension: Charming Bad Boy

Charming Bad Boy von Adele Mann, erschienen bei feelings*emotional books, EBook, 394 Seiten 4,99€

Worum geht's?
"Eine süße Mitbewohnerin. Ein charmanter Bad Boy. Eine aufregende Mischung. Eine prickelnde und humorvolle Erotic Romance. Von ihrem Freund betrogen, steht die junge Lehrerin Dani ohne Wohnung da. Oder genauer gesagt wieder in ihrem Elternhaus in Brooklyn. Auf der Suche nach einer neuen Unterkunft, in einer Stadt, in der sich kaum jemand alleine eine anständige Wohnung leisten kann, ist gerade der Bad Boy Brock McNamara, der beste Freund ihres Bruders, keine gute Wahl als Mitbewohner. Doch seine Wohnung ist umwerfend und Brock sieht die Sache locker und lässt Dani einziehen. Nur so ein charmanter Sanitäter, der nichts anbrennen lässt und noch dazu wahnsinnig heiß ist, ist nicht unbedingt der richtige Mitbewohner. Vor allem, wenn man eine Schwäche für ihn hat..."

Warum hab ich es gelesen?
Naja, wenn schon im Titel die Rede von einem "Bad Boy" ist, verspüre ich quasi den sofortigen Zwang, mir das mal genauer anzusehen. Noch dazu klang der Klappentext nach wirklich funkensprühenden Mitbewohner-den-man-nicht-haben-kann-Szenen, dann noch "Erotic Romance" als Genreangabe - alles klar, ich bin dabei!

Wie war's?
Ich hatte in diesem Buch ein wenig Probleme mit dem Begriff "Bad Boy". Für mich besteht der Reiz einer solchen Geschichte darin, dass die weibliche Protagonisten (stellvertretend für uns LeserInnen) seine Gefahr und Dunkelheit genießt, ihn aber trotzdem etwas zähmt und das Gute in ihm weckt. Aber was, wenn der Bad Boy von Beginn an gar kein Bad Boy ist? Sondern eher ein Good Boy, der einfach auf wechselnde sexuelle Bekanntschaften steht? Durch die abwechselnde Erzählweise von Dani und Brock lernt der Leser Brock McNamara gleich zu Beginn als sehr mitfühlenden, männlichen Protagonisten kennen, der sich schon lange sehr zu der kleinen Schwester seines besten Freundes hingezogen fühlt. Und eigentlich ist es auch nur dieses Verhältnis, welches zu Beginn die Beziehung der beiden belastet - die kleine Schwester des besten Freundes ist tabu. Das hat aber nun wirklich nichts mit Bad Boy sein zu tun.
Das Verhältnis der beiden entwickelt sich recht schnell, wobei mir ein wenig die Kernszenen gefehlt haben, welche die Beziehung auch greifbar machen. Nur der Reiz des Verbotenen reichte für mich leider nicht aus, um die Funken sprühen zu lassen. Noch dazu wurde es ab ca. 60% des Buches ziemlich abstrus und äußerst dramatisch, was ja bekanntlich nicht so meins ist. Es ist, als hätte die Autorin versucht, zwanghaft den Spannungsbogen zu erhöhen, leider allerdings außerhalb der Beziehungsebene von Brock und Dani. Es fühlte sich alles ein wenig nach Daily-Soap-Drama an, für mich daher definitiv etwas over the top.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig, nur ab und an kamen die Dialoge ein wenig gestelzt daher. Die erotischen Szenen sind an sich angenehm geschrieben, wobei mir manchmal ein Satz gefehlt hat. Da liegen beide noch völlig bekleidet wild knutschend aufeinander, und schon im nächsten Satz dringt er in sie ein - wie jetzt, durch die Klamotten? Das war bisweilen etwas irritierend. Noch dazu passten an manchen Stellen die Formatierung bzw. die Satzzeichen nicht (vergessene Wörtliche Rede, kein Absatz), wodurch der Lesefluss etwas ins Stocken geriet.

Was war besonders?
Brock ist Sanitäter aus Leidenschaft, er fühlt sich wahrhaft berufen Menschen zu helfen. Die Szenen, in denen dies deutlich wurde mochte ich sehr gerne, vor allem da sie seine Gefühle und Gedanken sehr glaubhaft transportiert haben. Generell ein Beruf, der mir bisher noch nicht in Büchern unter gekommen ist und so etwas erfrischend neues mitgebracht hat. 

Reading Charming Bad Boy makes me feel like...
...hätte ich es lieber gelassen. Trotz interessanter Idee und recht glaubhafter Protagonisten konnte mich dieses Buch leider absolut nicht überzeugen. Ganz guter Anfang, sehr anstrengendes Ende - nichts für wirkliche Bad Boy Liebhaber.


Mit herzlichem Dank an Netgallery.de und feelings*emotional books für das Rezensionsexemplar

Freitag, 19. Mai 2017

Rezension: Dunkle Gebete (Lacey Flint 1)

Dunkle Gebete (Lacey Flint 1) von Sharon Bolton, erschienen im Goldmann Verlag, EBook, 512 Seiten, 7,99€

Worum geht's?
"Die Opfer sind unschuldige Frauen. Der Killer ist ein Phantom. Und die Ermittlerin hat mehr als nur ein Geheimnis. DC Lacey Flint ist eine junge Londoner Ermittlerin mit undurchsichtiger Vergangenheit und einem morbiden Interesse an Serienkillern. Mit einem echten Mord hatte sie bisher allerdings nie zu tun – bis jetzt, da eine aus zahlreichen Stichwunden blutende Frau an der Tür von Laceys Wagen lehnt und in ihren Armen stirbt. Lacey wird zunächst nur als Zeugin vernommen, doch bald wird klar, dass sie in dem Fall eine ganz besondere Rolle spielt: Ein blutiger Bekennerbrief ist unmissverständlich an sie adressiert. Unversehens findet sich Lacey im Mittelpunkt einer Mordserie, die in einem besonderen Zusammenhang mit ihr selbst stehen muss. Doch wie findet man einen Killer, der sich einen nie gefassten Serienmörder zum Vorbild genommen hat?"

Warum hab ich es gelesen?
Ich bin schon seit Jahren fasziniert vom Fall Jack the Ripper. Der berühmt berüchtigte Serienmörder, der im viktorianischen London Prostituierte bestialisch ermordete und trotz einer öffentlichen Hetzjagd niemals gefasst wurde ist eine gefundene Rahmenhandlung für so manche Geschichte. Sobald also Jack the Ripper im Klappentext auftaucht, bin ich recht schnell interessiert. Noch dazu liebe ich London über alles und die britischen Krimis sind meistens die besten. Darüber hinaus handelt es sich hier um den Beginn einer Reihe rund um Ermittlerin Lacey Flint. Gerade bei Krimis ist es immer spannend mehrere Teile zu erwarten, vor allem wenn die Protaginistin sympathisch ist.

Wie war's?
Was soll ich sagen - ich bin Lacey Flint komplett verfallen. Ein Krimi, den man trotz äußerst brutaler Szenen nicht aus der Hand legen kann. Fesselnd, mit einer etwas verkorksten, aber interessanten und vielschichtigen Protagonistin, hat es dieses Buch für mich geschafft den schon so oft adaptierten Fall von Jack the Ripper, welcher im Londoner East End 1888 Prostituierte ermordete, in einen sehr interessanten und vor allen Dingen eigenen Plot einzubinden.
Normalerweise stört es mich, wenn zu viel privates Geplänkel in einem Krimi diskutiert wird, doch hier war es eine angenehme Dosis. Noch dazu waren die Annäherungen zwischen Lacey und ihrem Kollegen DI Mark Joesbury so voller Funken, dass ich unbedingt wissen möchte was sich zwischen den beiden noch so entwickelt.

Was war besonders?
Besonders angenehm fand ich, dass trotz der Härte und Gewalt, welche in der Geschichte vorkommen, der Schreibstil trotzdem flüssig, gut beschreibend und keineswegs derbe ist. Noch dazu gibt es einige Twists, die auch für Kenner des Genre nicht unbedingt vorhersehbar waren. Sehr erfrischend!

Reading Dunkle Gebete makes me feel like...
...großartiger Reihenauftakt mit besonderer Protaginistin! Ich habe mittlerweile alle Teile gelesen und freue mich sehnsüchtig auf weiteren Lesestoff - für mich eine ganz klare Kaufempfehlung für alle, die London als Setting mögen und auch vor blutigeren Szenen nicht zurückschrecken.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Rezension: Obsidian - Schattendunkel (Obsidian 1), gekürzte Lesung

Obsidian - Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout, erschienen beim Carlsen Verlag, gekürzte Lesung erschienen beim Silberfisch Verlag, 390 min

Worum geht's?
"Ein dunkles Geheimnis scheint über dem winzigen Städtchen zu liegen, in das die siebzehnjährige Katy gerade erst gezogen ist. Im umliegenden Gebirge sollen Lichtgestalten gesehen worden sein. Viel schlimmer findet Katy jedoch, dass die nächste Bibliothek meilenweit weg ist und sie kein Internet hat. Bis sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln und ein Junge die Tür öffnet, so düster und geheimnisvoll wie der Ort selbst: Daemon Black.…"

Warum hab ich es gehört?
Ich liebe, LIEBE die Lux-Reihe. Vergangenen Sommer habe ich die fünf Bände innerhalb weniger Tage verschlungen und eine feste Bindung zu den Charakteren aufgebaut. Nun wollte ich wieder zurück zu Katy, Daemon, Dee und ihrer spannenden Geschichte. Allerdings bin ich kein großer Freund vom erneuten Lesen von Büchern, da ich irgendwie immer das Gefühl habe, ich brauche die Zeit für all die tollen, mir noch unbekannten Geschichten da draußen. Aber gegen nochmal hören ist ja nichts einzuwenden...

Wie war's?
Merete Brettschneider schafft es wahnsinnig gut, Katys Gefühlswelt in ihrer Stimme widerzuspiegeln. Keine leichte Aufgabe, bedenkt man die Stärke ihres Charakters. Die Ruhe und Besonnenheit stehen im Kontrast zu ihren verletzten und sarkastischen Äußerungen gegenüber Daemon. Und hach ja, Daemon. Der ist immer noch toll.
Der Sprecherin gelingt es, betont und entspannt zu lesen, ohne einlullend zu wirken. Ich habe sehr gerne zugehört und mich in die Geschichte forttragen lassen.

Was war besonders?
Trotzdem die Lesung gekürzt war, hatte ich nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. Hier wurde an den passenden Stellen angesetzt, ohne wesentliches der Geschichte zu verlieren oder zu verändern.
Sehr angenehm ist zudem, dass Merete Brettschneider die gesamte Reihe spricht. Man kann also getrost die restlichen Bände kaufen, wenn man Gefallen am ersten gefunden hat.

Listening to Obsidian - Schattendunkel makes me feel like...
Daemon Black is hot! Auch wenn er von einer Frau gesprochen wird, büßt er nichts von seinem Sexappeal ein. Fans der Reihe, die gerne nochmal zurück wollen, werden an dem Hörbuch ihre Freude haben. Und diejenigen, die die Reihe noch nicht kennen, können sich an einer angenehmen Lesung erfreuen, die keinerlei storytechnischen Einbußen aufweist.

Sonntag, 14. Mai 2017

Inside: Meine Erfahrungen mit Bookstagram


Ihr überlegt, Bookstagram beizutreten? 
Stellt euch drauf ein dass es Geld und Zeit kosten kann. Nein, eher wird.
Aber glaubt mir, es wird sich lohnen!

Irgendwann im Laufe des 25. Januars 2017 stand der Entschluss: Ich lege mir einen zweiten Instagram Account an. Und zwar nur für Bücher. Warum?
Im Vordergrund stand für mich ganz klar der Austausch über Gelesenes. Meine bessere Hälfte liest zwar auch gerne, aber bei weitem nicht so viel und, nun ja, natürlich nicht unbedingt dieselben Genre. Und spätestens bei der bookish boyfriend Diskussion würde die Situation sehr seltsam werden... Auch sonst sieht es in meinem Umfeld leider recht spärlich mit Bücherwürmern aus. Also, Suche ausdehnen auf die große weite Welt!

Mit meinem privaten Account folgte ich bereits einigen Bookstagrammern und so entstand die Idee, mich selbst dran zu versuchen. Alles klar, wird schon schief gehen. Also habe ich mir während dem Fernsehen ein Buch geschnappt, es auf ein neben mir liegendes Sofakissen gelegt (natürlich Richtung Stehlampe, damit man auch was sieht!), ein Bild geknipst, hier und da Sachen bearbeitet (och, das muss noch heller, die Stehlampe reicht nicht), drei Worte und fünf Hashtags dabei, fertig. Und was soll ich sagen? Innerhalb einer Stunde hatte ich doch tatsächlich 34 Likes! Das beflügelte natürlich meine Motivation. Beim nächsten Bild habe ich mir mehr Mühe gegeben und sogar so ein kleines Bastbällchen dazu gelegt. Ich Dekoqueen. 

Man fängt also an, anderen Menschen zu folgen und sich zu fragen wow, wie kriegen die nur diese absolut wahnsinnig tollen Bilder hin? Da können weder mein Sofakissen noch meine Stehlampe mithalten. Also hinsetzen, ein wenig Kleinkram zusammen suchen, geeigneten Hinter- und Untergrund finden, Licht testen, alles arrangieren, von ein und demselben Aufbau zwanzig Bilder machen, und ja, vielleicht sogar noch ein paar aus einer anderen Perspektive. Dann aus diesen dreißig Bildern eins (meist das erste, weil es eh von vornherein am besten aussah) aussuchen, bearbeiten und zufrieden nicken, wie hübsch das ausschaut. Hat ja auch gedauert.

Ich muss wirklich sagen, dass ich mal so lange und voller Überlegungen auf dem Boden rum krabblen würde, nur um ein Buch in Szene zu setzen, hätte ich nicht gedacht. Hierbei geht es aber nicht ums Mithalten mit all den andern kreativen Dekorationskünstlern, mein Anspruch ist einfach gewachsen. Für mich gehört das Buchbilderknipsen mittlerweile dazu, und ja, ich laufe schon durch Läden und überlege mir irgendeinen Krimskrams zu kaufen, weil sich dieser ganz großartig auf einem Foto mit diesem oder jenem Buch machen würde.

Und ach ja, da war ja noch was, die Bücher! Deswegen bin ich doch hier. Also, Bookstagram ist teuer. Nicht nur wegen dem Dekokrimskrams, sondern wegen all der großartigen Empfehlungen, die man da bekommt. Und natürlich will man am liebsten alle gleichzeitig lesen. Mein Bücherkaufverhalten ist quasi über Nacht explodiert.
Eine ganz spannende Entwicklung nahm mein Leseverhalten, denn plötzlich waren Genre interessant, an denen ich sonst im Buchladen nur lässig vorbei geschlendert bin. Oh, da reden im Moment alle von, dass muss so gut sein! Zack, im Einkaufswagen. Und plötzlich hat man einen Berg Bücher Zuhause, bei denen man weinen würde, wenn man sie niemals kennengelernt hätte. Außerdem haben einige so schöne Cover und die machen sich doch wieder herrlich auf den Fotos. Der ewige Kreis.

Doch das, was Bookstagram ausmacht sind nicht die dekorativen Bilder oder all die lesenwerten Bücher. Nein, es sind die Menschen, die diese Community bilden. Kaum vorstellbar, da existiert diese ganz eigene Subkultur, und man schmeißt plötzlich mit Begriffen und Abkürzungen wie CR, SUB und WTR um sich und arbeitet tags ab, zu denen man eingeladen wurde (#beautifulcover, #chapter13 oder mein aktueller Favorit #bookishrockstar). Da gibt es sogar ganze Challenges, die Aufgaben für einen Monat stellen. Faszinierend! 
Doch jedes Herzchen, jedes Kommentar, jeder Austausch bereichert mittlerweile meinen Alltag. Ich danke also hiermit dem Social Media, dass es mir die Bekanntschaft großartiger Bücherwürmer ermöglicht hat, mit denen mich diese ganz besondere Leidenschaft verbindet. Mit denen ich diskutiere, rezensiere, lache, Neuerscheinungen entgegen fiebere und Pläne für die Frankfurter Buchmesse schmiede. Das alles hätte ich mir im Januar nicht mal ansatzweise vorstellen können.

Ach und meinen privaten Instagram Account? Den nutze ich kaum noch...

Samstag, 13. Mai 2017

Rezension: The Rough - Dunkle Symphonie (The Rough 1)


The Rough - Dunkle Symphonie von Cecilia Tan, erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Lübbe, EBook, 318 Seiten, 8,99€

Worum geht's?
"Jeder weiß, dass Ricki Hamilton in einer milliardenschweren Villa hoch oben in den Hollywood Hills lebt. Aber nur wenige wissen, dass Ricki auch die Herrin von LAs exklusivstem privaten Club ist. Ein Ort, wo keine Fantasie verboten ist und den niemand unbefriedigt verlässt - außer Ricki. Die würde dieses Geschäft gerne hinter sich lassen - bis sie auf den sexy Rockstar Axel trifft. Zum ersten Mal weiß Ricki genau, was sie will. Sie muss es sich nur nehmen..."

Warum hab ich es gelesen?
Das Cover ist schlicht und ergreifend heiß und verspricht einige nette Lesestunden. Die Story an sich klingt ziemlich abstrus, aber dann ist da plötzlich die Rede von einem sexy Rockstar, und das ist ja nun mal mein aktuelles Lies-mich-Schlagwort schlechthin. Noch dazu handelt es sich um den ersten Band der "Sectres of a Rockstar" Reihe. Da, schon wieder "Rockstar"! Also gab ich der reichen Erbin Ricki Hamilton und ihrer Geschichte eine Chance.

Wie war's?
Zu Beginn wird man sofort in die Welt der Reichen, Schönen und Berühmten geworfen. Ricki, Erbin mit Köpfchen und Ambitionen, trifft im Zuge der Grammyverleihung auf Axel, Image-Bad-Boy und Sänger der Band "The Rough". Mit Axel hatte ich zu Beginn aufgrund seines Namens echt Probleme, denn ... nun ja ... besonders erotisch ist "Axel" nicht gerade (Entschuldigung an alle Axel da draußen!). Also habe ich mich in meinen Kopf stets gezwungen ihn englisch auszusprechen und dann konnte ich mich auch auf diesen Mann einlassen. 
Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Ricki und Axel geschrieben, was wirklich unfassbar sinnvoll für die Geschichte ist, da es dem Leser Einblick in beide Gefühlswelten bietet. Und da passiert so einiges. Ricki fühlt sich in ihrer Situation, nach außen immer die respektable, vorzeigbare Geschäftsfrau spielen zu müssen und trotzdem im Verborgenen einen geerbten, skandalträchtigen Sexclub zu leiten, verständlicherweise alles andere als wohl. Dann taucht Axel auf, sexy, dominant, wild und doch zärtlich, und bringt sie dazu, auch an sich selbst und ihre eigenen Wünsche zu denken. Es entwickelt sich eine Dom-Sub Beziehung, die einige Hürden überwinden muss. Ängste, Unsicherheiten, Vertrauen - und das alles im Rampenlicht. Noch dazu hat Ricki mit anderen Schwierigkeiten, wie etwa ihrem Job, ihrem alkoholkranken Vater und der Leitung des Clubs zu kämpfen. Klingt viel? Ist es aber eigentlich nicht. Ja, ein wenig Kürzung hätte an der ein oder anderen Stelle definitv gut getan, aber alles in allem dient es dazu, Rickis Probleme mit ihrer Rolle als Sub zu begründen.
Leider ist bei mir die "sexuelle Spannung" der beiden überhaupt nicht angekommen. Der Autorin gelang es jedoch, mich mit ihrem Schreibstil zu überzeugen und mir einige Male ein Schmunzeln zu entlocken. Die erotischen Szenen in diesem Buch sind nicht gerade zimperlich, aber für ein Buch, das in der BDSM Szene spielt, äußerst stilvoll umgesetzt. Natürlich gibt es hier harte Worte, aber mal ehrlich, dass ließ sich ja bei dem Inhalt schon erahnen.

Was war besonders?
Die Geschichte setzt sich wirklich sehr feinfühlig mit der Entwicklung der Dom-Sub Beziehung von Axel und Ricki auseinander. Sowohl Axel in seiner dominanten Rolle als auch Ricki, die mit ihrer "Unterwerfung" hadert, waren für mich nachvollziehbar und realistisch ausgearbeitet.

Reading The Rough - Dunkle Symphonie makes me feel like...
...definitiv ein Win für die BDSM Szene. Denkt man an den doch recht platten Charakter von Mr. Grey ist hier doch einiges anders. Nichtsdestotrotz sprang der Funke der beiden Protagonisten einfach nicht über - vielleicht gelingt es ja der Fortsetzung, in welcher sich Rickis Schwester Gwen näher mit dem Familienetablissement und Axels Bandkollegen Mal beschäftigen wird. The Rough - Fesselnde Harmonie, der zweite Band der "Secrets of a Rockstar" Reihe, erscheint am 1. Juni 2017.


Mit herzlichem Dank an Netgallery.de und beHEARTBEAT by Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar

Mittwoch, 10. Mai 2017

Rezension: Fair Game - Jade & Shep (Fair Game 1)

Fair Game - Jade & Shep von Monica Murphy, erschienen beim Heyne Verlag, Taschenbuch, 448 Seiten, 9,99 €

Worum geht's?
"Schlimm genug, dass Jades Freund sie zu einem langweiligen Pokerspiel mitschleppt. Er benutzt sie auch noch als Spieleinsatz … und verliert. Die perfekte Gelegenheit für Jade, ihn zu ihrem Ex-Freund zu machen. „Gewonnen“ hat sie angeblich der superreiche und extrem gut aussehende Shep Prescott. Ein Mann, der alles haben kann, aber scheinbar nur hinter ihr her ist. Nichts hält ihn zurück, egal wie abweisend Jade sich verhält. Und je widerspenstiger sie wird, desto mehr will er sie für sich ..."

Warum hab ich es gelesen?
Ja, der Klappentext verspricht ja schon so einiges für Fans des New Adult/Erotikgenres, aber der absolute "Muss-ich-haben-Drang" kam durch die auf der Rückseite gedruckte Empfehlung von Elle Kennedy, eine meiner liebsten Autorinnen, die dem Leser "tolle Charaktere, verspielte Erotik und heiße Sexszenen" versprach. Noch dazu freue ich mich ja immer über einen Reihenauftakt, da man bei Gefallen die Charaktere wiedersehen kann. Jade & Shep machen also den Anfang...

Wie war's?
Hui, ziemlich hot! Da hat die werte Miss Kennedy nicht zuviel versprochen. Allerdings sollte man sich nicht fehlleiten lassen: Ja, es gibt einige (!) explizit geschriebene erotische Szenen. Und ja, wie so oft in diesem Bereich sind die Protagonisten ziemlich triebgesteuert und genießen die intime Gesellschaft des anderen - aber sie fallen eben nicht alle drei Seiten übereinander her. Es geht um die feurige, aber auch unsichere Jade, die durch eine völlig abstruse Situation die Bekanntschaft des sexy, reichen Frauenhelden Sheps macht (übrigens großartig, dass das Buch quasi damit beginnt, sich über seinen Namen lustig zu machen!), und ihre wachsenden Gefühle füreinander. Zwar haben mich Jades mangelndes Selbstbewusstsein und ihre nagenden Zweifel irgendwann genervt, aber trotzdem bin ich mit ihrem Charakter warm geworden. Sheps Wandel vom "Rein-Raus-Aus, Zitat Ende" Collegeprinz zum liebenden Partner war gut dargelegt und nachvollziehbar. Durch den Perspektivenwechsel konnte man sich wirklich gut in die Charaktere hinein fühlen. Mit Gabe und Tristan, den beiden Protagonisten der Folgebände bin ich noch nicht so warm geworden, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Shep war ja zu Beginn auch ein Kotzbrocken.

Was war besonders?
Zum einen hat mich der lockere, lustige Schreibstil der Autorin begeistert. Die Seiten fliegen nur so dahin und trotz zum Teil derber Sprache musste ich mehr als einmal schmunzeln. 
Zum anderen ist es das in der Handlung fehlende Problem. In allen Liebesgeschichten, vor allem aber im New Adult Bereich gibt es immer dieses wahnsinnige, dramatische Unheil was seine Schatten über das Zusammenkommen der Liebenden wirft (finanzielle Schwierigkeiten, familiäre Probleme, dunkle Vergangenheit...). Hier nicht. Hier geht es schlicht und ergreifend darum, wie sich die Beziehung von Jade und Shep entwickelt, aufbaut und festigt. Um Ängste, Unsicherheiten, Annäherungen, Verständnis, Aufeinander-Einlassen-Können. Aber eben alles in einer verträglichen und vor allem nachvollziehbaren Dosis. Genauso, dass die Handlungen und Beweggründe der Personen verständlich sind - und man sich über ihr Näherkommen freut. Das ganze gewürzt mit ordentlich Funken sprühen - wirklich großartig!
Und noch eine kleine, aber unglaublich erfrischende Besonderheit: Jade ist eine realistische junge Protaginistin. Unsicher, was gewisse Berührungen angeht, nicht Jungfrau oder super erfahrene Orgasmusfee, nein, einfach eine "normale" Neunzehnjährige. Darüber kann man sich in dieser Art Buch doch einfach mal freuen.

Reading Fair Game - Jade & Shep makes me feel like...
I want more! Ich freue mich jetzt schon auf Juli, denn dann erscheint die Geschichte von Gabe, Sheps bestem Freund. Und ich freue mich auf das Lächeln, dass mir Miss Murphy sicher wieder mit ihrem Schreibstil ins Gesicht zaubern wird. Allen Fans von New Adult Romanen, die gerne einen ordentlichen Schuss Erotik dabei haben, sei dieses Schätzchen wärmstens ans Herz gelegt!

Dienstag, 9. Mai 2017

Rezension: Touch of Flames - Vom Feuer berührt

Touch of Flames - Vom Feuer berührt von Mariella Heyd, erschienen bei Forever by Ullstein, EBook, 285 Seiten, 3,99 €

Worum geht's?
"Als würde es nicht schon reichen, dass ihre Familie aus Boston in eine Geistervilla mitten im Nirgendwo zieht, weiß bald auch jeder, dass Gwens Vater als Dämonologe arbeitet. Ihr Ruf an der neuen Schule ist ruiniert. Ohne ihren einzigen Freund Harry würde sie sicher verzweifeln – und dann ist da auch noch dieser Außenseiter, der von allen „Feuerteufel“ genannt wird und der ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen will. Sebastian ist gutaussehend und gibt sich gar nicht erst Mühe, seine dunkle Vergangenheit zu verbergen. Es scheint, als spiele Gwen sprichwörtlich mit dem Feuer…"

Warum hab ich es gelesen?
Da wäre als erstes dieses absolut traumhaft schöne Cover. Diese herrlich leuchtenden Farben, davor die Silhouetten eines Pärchens, hach, da ist man schon gleich traurig dass es dieses Buch bisher "nur" als Ebook gibt. Würde sich sicher ganz hübsch im Regal machen.
Darüber hinaus verspricht der Klappentext Romantasy vom feinsten, und ich mag ja Geschichten á la "Mädchen zieht irgendwo hin und trifft attraktiven Unruhestifter mit fantastischem Geheimnis". Dazu ist der Vater Dämonologe  - das lässt doch eine ganz herrlich schrullige Person und interessante Situationen erwarten...

Wie war's?
Eine Sache, die meinen persönlichen Monk einfach stört ist es, wenn Bücher nicht im Blocksatz formatiert sind. Linksbündig wirkt auf mich einfach immer so unordentlich.
Das Buch ist in der personalen Erzählform verfasst, was mich zu Beginn etwas irritiert hat, da in diesem Genre meist ein Ich-Erzähler vorherrscht. Der einfache, jedoch flüssige Schreibstil ermöglichte es mir dann aber doch schnell in die Geschichte rein zu finden.
Gwen ist eine sehr undurchschaubare Protagonistin. Auf der einen Seite ist sie ruhig, aufopferungsvoll (vor allem gegenüber ihrem kleinen Bruder), erledigt alle Aufgaben, findet es aber plötzlich ganz toll, irgendwo einzubrechen oder nachts mit Typen, die sie gar nicht leiden kann und denen sie vor drei Stunden noch einen Mord zugetraut hätte, einmal quer durch den Wald zu marschieren. Puh. Sie hatte ihre Momente, aber einen wirklichen Draht konnte ich nicht zu ihr aufbauen.
Mit ihrer Familie ging es mir ähnlich. Der kleine Bruder Wilson ist für seine zwölf Jahre noch ganz schön weinerlich und Mama Vivien arbeitet als Kinder- und Jugendpsychologin, was man ihr leider auch bei jedem Wort anmerkt. Dies führte bei mir zu einigen Kopfschüttelmomenten.
Nachdem man die Familie und den neuen Wohnort kennengelernt hat freut man sich schon darauf, dass in der Geistervilla unheimliche Phänomene geschehen, wo doch Papa Dan sowieso ganz wild darauf ist mit seinen Geräten irgendwas zu finden. Aber leider nein, auf paranormale Aktivitäten wartet man hier leider vergebens. Ich fand es unglaublich schade, dass hiermit nicht mehr gespielt wurde und Dan's Beruf quasi nur als (weitere) Erklärung dient, weshalb Gwen von ihren Mitschülern gemieden wird.
Apropos Gwens Mitschüler...hmm...ja...die sind durch die Bank alle unsympathisch. Auch mit Harry, der sich von Gwens Herkunft nicht abschrecken lässt, konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Von Bösewicht Archie ganz abgesehen, dessen Motive nun wirklich mehr als konstruiert sind.
Mein Lichtblick war "Feuerteufel" Sebastian. Kaum kam er ins Spiel, war da auch mal ein bisschen mehr Feuer in der Handlung. Unbeabsichtigtes Wortspiel. Aber ehrlich, die Dialoge waren dann einfach echter und seine Figur und deren Beweggründe (bis auf das Ende) nachvollziehbar. Leider etwas schade, dass schon durch den Titel die Richtung verraten wird, in die seine Fähigkeiten gehen.

Was war besonders?
Ja, ich habe jetzt viel gemeckert, aber das Buch hat auch seine positiven Seiten. So ist es der Autorin sehr gut gelungen, Gwens Rolle als Aussätzige in der Schule zu beschreiben. Bei einigen Szenen mit Fiesling Archie fühlte man sich wirklich äußerst beklommen und möchte am liebsten die imaginären Mitschüler anschreien, warum denn da niemand was gegen tut.
Noch dazu kann man sich in diesem Genre immer freuen, wenn eine paranormale Fähigkeit nicht schon ausgelutscht ist. Sebastian kann mal was neues und seine Schwierigkeiten mit seiner "Gabe" werden verständlich und nachvollziehbar ausgearbeitet.
Am besten gefallen hat mir die kurze Episode mit den "Kummerkeksen", die war wirklich zuckersüß. Das war mal ein Augenblick, in dem ich mir die Figuren tatsächlich vorstellen konnte. Dazu dienten übrigens auch die ab und an auftretenden, kursiv eingebundenen Gefühle und Gedanken Gwens, die aus der Ich-Perspektive erzählen.
Reading Touch of Flames - Vom Feuer berührt makes me feel like...
...irgendwie hätte diese Geschichte mehr Potenzial gehabt. Da sind für mich einige Ecken und Kanten, die noch runder sein müssten, und das spezielle Etwas fehlt. Vor allem der konstruierte Bösewicht Archie hat mich gewaltig gestört, da wäre mehr drin gewesen. Nichtsdestotrotz bleiben keine losen Enden und eine interessante Idee.


Mit herzlichem Dank an Netgallery.de und Forever by Ullstein für das Rezensionsexemplar

Montag, 8. Mai 2017

Rezension: Der letzte erste Blick (Firsts Reihe 1)

Der letzte erste Blick von Bianca Iosivoni, erschienen beim Lyx Verlag, Taschenbuch, 464 Seiten, 10

Worum geht's?
"Manchmal genügt ein einziger Blick ... Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn - sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dylan ist genau die Art von Typ, von der Em sich unbedingt fernhalten wollte. Er sieht zu gut aus und ist viel zu nett - von den Streichen, die er Emery bei jeder sich bietenden Gelegenheit spielt mal abgesehen. Mit der Zeit kommen die beiden sich immer näher. Doch Emery ahnt nicht, dass Dylan etwas vor ihr verbirgt. Etwas, das ihre Welt erneut auf den Kopf stellen könnte ..."

Warum hab ich es gelesen?
Ich liebe ja New Adult Geschichten, vor allem diese, die in einer festen Clique spielen, bei denen dann nach und nach alle Charaktere ein eigenes Buch bekommen. Das fühlt sich immer so familiär an, weil man sie dann schon kennt. Der letzte erste Blick ist der Auftakt der sogenannten Firsts-Reihe, bei der es um eine Gruppe College-Studenten und ihre Beziehungen geht.
Noch dazu ist auf dem Buch eine Empfehlung von der Autorin Mona Kasten aufgedruckt, was für mich dem Gütesiegel "Prädikat besonders wertvoll" gleich kommt.

Wie war's?
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Emery und Dylan erzählt. Eigentlich bin ich ja kein Fan von diesem Perspektivwechsel, da es mir immer ein wenig die Spannung und das Mitgrübeln verdirbt, wenn man schon gleich das Wieso und Warum erfährt, welches die Person zum jeweiligen Handeln bewegt. Allerdings war es hier recht angenehm, vor allem da ab und an einige Zeit zwischen den Kapiteln vergeht.
Zum Aspekt Erotik und sexuelle Spannung zwischen den Protagonisten kann ich sagen hui, es funkt gewaltig, ohne an irgendeiner Stelle zu sehr ins Detail zu gehen. Der Autorin gelingt es hier wirklich stilvoll, entsprechende Szenen zu verpacken und als Leser sehnt man den ersten Kuss geradzu herbei.
Natürlich enthält das Buch auch dramatische Elemente, die ich allerdings als erträglich und passend für den Background beider Charaktere empfand. Nicht zu viel, nicht zu sehr over the top, und alles in verträglichen Dosen.
Zum "Gütesiegel" von Mona Kasten bleibt noch zu sagen, dass sich die Schreibstile und der Aufbau der Geschichte (vgl. Begin Again von Mona Kasten) beider Autorinnen im positiven Sinne ähneln. Wer Mona Kasten mag, sollte auch Gefallen an diesem Schätzchen hier finden.

Was war besonders?
Der Anfang - es ist recht selten dass man die Protagonistin kennenlernt, nachdem sie einem Typen die Nase blutig gehauen hat! 
Am meisten im Gedächtnis bleiben werden mir wohl die herrlichen Streiche zwischen Emery und Dylan - da hat sich die Autorin wirklich einige schöne Gemeinheiten einfallen lassen, die mich mehr als einmal schmunzeln liesen. 
Noch dazu ein Lob bezüglich der Wahl der Thematik, die Emery das Leben schwer macht (um spoilerfrei zu bleiben verkneife ich mir mal genaue Einzelheiten). Ich hoffe, dass die Autorin durch ihrer Protagonistin auf die Gefahren und den bewussten Umgang aufmerksam machen kann. Bei mir hat es funktioniert, das Gefühl der Machtlosigkeit in dieser Situation war wirklich beklemmend und wirkt nach.

Reading Der letzte erste Blick makes me feel like...
Ich habe neue Freunde gefunden! Emery, Dylan, Elle, Tate, Mason Luke, hach, ich kann kaum erwarten dass es weiter geht. Bis Oktober muss ich mich noch gedulden, dann erscheint die Fortsetzung Der letzte erste Kuss. Ich bin gespannt!

Samstag, 6. Mai 2017

Rezension: Das Reich der sieben Höfe - Teil 1: Dornen und Rosen, ungekürzte Lesung

Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen von Sarah J. Maas, erschienen beim DTV-Verlag, ungekürzte Lesung erschienen beim Audioverlag, 2 mp3-CDs, 1140 min

Worum geht's?
"Als die Jägerin Feyre einen Wolf tötet, erscheint eine wilde Kreatur und fordert Wiedergutmachung. Feyre muss ihr in das verborgene Land Prythian folgen und erkennt, dass sie nicht von einem Tier, sondern von Tamlin, einem todbringenden Fae, entführt wurde. Doch aus dem kalten Hass der Jägerin wird bald lodernde Leidenschaft. Als Tamlins Leben von der grausamen Amarantha bedroht wird, steigt Feyre hinab in das Reich der dunklen Herrscherin. Nur wenn ihre Liebe zu Tamlin stark genug ist, kann sie hier unten überleben..."

Warum hab ich es gehört?
Ich bin noch etwas neu im Fantasy Genre. Filme in der Richtung gucke ich immer gerne, aber lesen? Hmm, da habe ich mich erst vor Kurzem dran getraut. Als dann mit großem Paukenschlag Das Reich der sieben Höfe erschien, von allen sehnlichst erwartet und dazu mit diesem absolut wunderhübschen Cover, griff ich zu Plan B. Plan B lautet: Wenn du es selbst nicht so recht lesen magst, lass es dir vorlesen. Also bestellte ich die ungekürzte Lesung und freute mich auf knappe 17 Stunden fantastischer Literatur.

Wie war's?
Ann Vielhaben war mir als Sprecherin sofort sympathisch. Ihr Stimme passt wie die Faust aufs Auge zu Feyres Charakter. Verletzlichkeit, Mut, Stärke, Trotz, Unsicherheit, Wut, Liebe, es gelingt ihr unglaublich gut all diese Gefühle zu transportieren.
Zur Geschichte an sich kann ich nur sagen wow,  ich bin so dankbar für die Empfehlungen und Plan B, denn es wäre eine Schande hätte ich diese großartige Welt namens Prythian niemals kennengelernt. Sarah J. Maas ist hier der Auftakt zu einem wahrem Fantasy Epos gelungen, welches einen sofort nach mehr verlangen lässt. Feyre, die so vielseitige und dabei wahrhaft echte Protagonistin überzeugt mit ihrer starken Persönlichkeit, die aber auch Selbstzweifel zulässt. Dazu haben wir noch zwei sehr hotte Herren, die alle Fans wieder in zwei Lager spalten: Team Tamlin oder Team Rhysand?

Was war besonders?
Da wäre ganz klar die Welt der Fae zu nennen. Ich weiß immer nicht wie es manchen Menschen gelingt, eine ganz eigene Welt mit eigenen Kreaturen, Regeln, Religionen und Fähigkeiten zu erschaffen, während ich Mühe habe meinen Einkaufszettel zu schreiben. Naja, zum Glück gibt es diese Menschen! Ich würde sofort ein Ticket für eine Prythian-Rundreise buchen. Aber bitte mit garantierter, sicherer Rückkehr.
Noch dazu war ich von der Vielseitigkeit der Geschichte beeindruckt, denn eigentlich bekommt man hier zwei Bücher auf einmal. Zum einen die ganze Feyre-und-Tamlin-die-Schöne-und-das-Biest-Geschichte, zum anderen den spannenden Kampf Feyres für ihre Liebe und gegen die dunkle Bedrohung Prythians. Und dabei handelt es sich hier erst um den ersten Band - was da noch alles kommen wird?

Listening to Das Reich der sieben Höfe makes me feel like...
Ich kann nicht einschlafen! Abends im warmen Bettchen lauschte ich wie gebannt der Geschichte rund um Feyre und den Fae. Da musste ich den Sleeptimer einige Male weiter drücken. Ich lege dieses (Hör)Buch wirklich jedem ans Herz, der gut gemachte Fanatsy mit zahlreichen Märchenelementen und natürlich dem klassischen Liebesdreieck zu schätzen weiß. Viel Spaß in Prythian!

Freitag, 5. Mai 2017

Rezension: Caraval

Caraval von Stephanie Garber, erschienen beim ivi-Piper Verlag, broschiert, 400 Seiten, 14,99 €

Worum geht's?
"Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt ..."

Warum hab ich es gelesen?
Eigentlich fällt Caraval gar nicht in mein Buchbeueteschema. Viel Magie, viel Fantastisches, viel "du kannst der Welt nicht trauen". Und dann noch ein Spiel. Spätestens seit den "Hunger Games" habe ich zu Spielen in Büchern ein gestörtes Verhältnis.
Nichtsdestotrotz schwärmte mir eine meiner liebsten Bookstagram-Freundinnen so inbrünstig von diesem Buch vor, dass ich gar nicht anders konnte als es zu lesen. Zum Glück.

Wie war's?
Hach, Caraval kann man nur schwer entfliehen wenn man erstmal da war. Diese ganz eigene Welt nimmt einen mit ihrer Magie und den wenigen, aber interessant kreierten Figuren ganz gefangen. Da denkt man, man weiß es besser und fleht Scarlett geradzu an "Los, geh diesen Weg!" oder "Nein, vertrau ihr nicht!", nur um zu merken, dass in diesem Buch wirklich nichts ist, wie es scheint. 
Dazu trägt definitiv der leichte, aber sehr malerische Schreibstil der Autorin bei. Hier wird keine große Spannung durch Absätze oder einen inflationären Gebrauch von Adjektiven erzeugt. Nein, von einem Satz auf den anderen steht man als Leser genauso verdutzt da wie Scarlett, wenn etwas unvorhergesehenes geschieht. Und das trotz auktorialer Erzählweise.

Was war besonders?
Zum einen natürlich diese ganz neue, herrlich unverbrauchte Idee. Dafür schon mal einen dicken Daumen nach oben!
Außerdem mochte ich das Cover wahnsinnig gerne. Da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht. Klappt mal den Buchumschlag um, da lacht doch das Buchinsider-Herz. Noch dazu gibt es eine ganz wunderhübsche Karte, damit man sich in Caraval zurecht findet. Naja, solange alles so aussieht wie es aussieht. Kann sich ja jede Minute ändern...
Noch dazu liebe ich Julians Spitznamen "Crimson" für die liebe Scarlett. An sich nichts besonderes, aber ich finde es immer total goldig, wenn sich Figuren für andere Figuren Spitznahmen ausdenken.

Reading Caraval makes me feel like...
I wanna go back! Caraval hinterlässt mich definitiv mit einem gepflegten Bookhangover. Seit zwei Tagen rufe ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit "Willkommen, willkommen in Caravaaaal!". Meine bessere Hälfte ist zwar mittlerweile dezent genervt, aber da muss er durch. Ein bisschen Caraval steckt nämlich in jedem von uns...

Inside: Wie komme ich zu diesem Blog?

Ich liebe Bücher. Soweit so gut.
Natürlich bin ich damit nicht allein - zum Glück! 


Anfang des Jahres hatte meine Leseleidenschaft einen neuen Höhepunkt erreicht und ich habe mich tatsächlich getraut, einen eigenen Buchaccount auf Instagram zu erstellen. Am 25.01. (man muss sich Geburtstage ja merken) ging dann also unter dem eigens dafür erstellten Profil book_lover01301 ein völlig banales, improvisiertes Foto von "Das dunkle Herz des Waldes" auf meinem grünen (weil ja passend zum Cover) Sofakissen online.

Bookstagram, diese herrliche Gemeinschaft von Leseliebhabern und Buchverrückten nahm mich ganz freundlich auf und ich bin wahnsinnig dankbar für all die großartigen Menschen, die ich über diese Verbindung kennenlernen durfte, Empfehlungen zu Büchern, die ich vorher nicht mal ansatzweise in Betracht gezogen hätte, unterstützende Worte bei Büchern, die sich als nicht so toll herausgestellt hatten wie gedacht und natürlich die völlig absurden, aber nicht minder unterhaltsamen bookish-boyfriend Diskussionen.

Mittlerweile hat sich meine Zeit am Handy merklich ausgedehnt. Neue Fotos machen, kommentieren, Herzchen verteilen, diskutieren,  auf Nachrichten antworten, gesehene Bücher auf Amazon suchen...warum also nicht einen Teil davon über Bookstagram hinaus veröffentlichen?

Ich sage euch ganz ehrlich, puh, ich bin gespannt ob das alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle. Da klickt man sich durch ein paar Blogs und das sieht alles so schön aus. Und diese talentierten Blogger können dann auch noch voll gut mit Worten umgehen und schreiben so wahnsinnig tolle Rezensionen. Kann ich das auch? Keine Ahnung, aber versuchen kann ich es ja. Bei Bookstagram hat es sich auch gelohnt. Und dafür, dass du dir tatsächlich das alles hier durchgelesen hast, fühl dich schon mal ganz fest gedrückt - denn das macht mir Mut, dieses Projekt weiter zu verfolgen :)